Trotz der großen Hitze in den vergangenen Tage haben Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Beruflichen Gymnasien am 24. Juli an der Korber Höhe Abfälle eingesammelt. Die Müllsammelaktion fand im Rahmen ihres Philosophiekurses und der Projekttage Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit statt. Die Jugendlichen zeigten sich schockiert über die Menge achtlos weggeworfenen Mülls.

Die 11.Klasse des Beruflichen Gymnasiums beim Internationalen Bund hatte während des Philosophiekurses im Kontext der philosophischen Ethik die andauernden Proteste der „Fridaysforfuture“-Bewegung behandelt. Im Zuge dessen entstand ein Projekt, bei dem die jungen Erwachsenen sich Gedanken darüber machten, wie sie selbst im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas zum Schutze der Umwelt beitragen könnten. Die erarbeiteten Vorschläge gingen über nachhaltiges Einkaufen, Energie sparen, sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen bis hin zur damit verbundenen Vorbildfunktion eines jeden Menschen gegenüber seinen Mitmenschen. Den Schülerinnen und Schülern war es ein besonderes Anliegen, dass die Aktion eine direkte Wirkung nach sich zieht. So kam der Vorschlag auf, gemeinsam mit allen Mitschülerinnen und Mitschülern Müll sammeln zu gehen. Die beim IB traditionell in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien stattfindenden Projekttage boten dann den geeigneten Rahmen für eine schulweite Aktion zum Schutz der Umwelt.
Am 24.07.19 trafen sich die Schülerinnen und Schüler bereits am frühen Morgen in Waiblingen. In Kooperation mit der Stadt Waiblingen und der Initiative „Aktion saubere Stadt“ wurden die Sammlerinnen und Sammler mit Müllbeuteln, Warnwesten, Handschuhen und Müllzangen ausgestattet. Das zu säubernde Gebiet erstreckte sich über einen bewaldeten Hang in der Stauferstraße und über die umliegenden Wiesen und einen Teil des Wohngebietes.
Neben den zu erwartenden Abfällen wie Plastikmüll, Flaschen und Papier stießen die Jugendlichen auch auf weggeworfenen Elektroschrott, Autoreifen, Teppiche und diversen Metallschrott. Die jungen Erwachsenen waren schockiert über das achtlose Verhalten der Mitmenschen und die am Ende gesammelte Menge der Abfälle. Trotz der sengenden Hitze und den damit verbundenen Strapazen konnten die jungen Menschen für die Dringlichkeit einer ökologischen Politik und Lebensweise sensibilisiert werden und wollen zukünftig durch ihr eigenes Verhalten eine Vorbildfunktion innerhalb der Schule und auch der Gesellschaft übernehmen.
Das Thema Nachhaltigkeit und ökologische Ethik soll auch über die Projekttage hinaus im Rahmen einer im nächsten Jahr klassenübergreifend stattfindenden Arbeitsgruppe wieder aufgegriffen und erweitert werden.